DIE DIALEKTIK DES STREBENS: EINE PHILOLOGISCHE ANALYSE VON ERKENNTNIS UND VERSUCHUNG IN GOETHES FAUST I
Abstract
Dieser Artikel untersucht die polyvalente Natur des Strebens in Johann Wolfgang von Goethes Tragödie Faust I. Er analysiert den Übergang von der Gelehrtenverzweiflung des Sturm und Drang zur moralischen Reflexion der Weimarer Klassik. Durch die Untersuchung der funktionalen Rollen von Faust, Mephistopheles und Gretchen argumentiert diese Arbeit, dass der 'pactum' nicht nur eine metaphysische Wette darstellt, sondern eine tiefgreifende Kritik an der Begrenztheit rein rationaler Erkenntnis ist.
References
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